Software für Betriebe

Individuelle Software für Unternehmen wenn das Standardprogramm nicht passt

Wo die tägliche Arbeit an der Software vorbeiläuft, entstehen Tabellen, Zettel und doppelte Eingaben. Wir bauen Anwendungen, die den Ablauf abbilden, wie er wirklich ist.

Software richtet sich nach dem Betrieb, nicht umgekehrt.

Fertige Programme decken die Hälfte eines Ablaufs gut ab. Der Rest wird drumherum gebaut: eine Tabelle für die Planung, ein Ordner für die Belege, eine Liste im Chat für alles, was sonst untergeht. Diese Behelfe kosten jeden Tag Zeit und sind die häufigste Ursache für Fehler. Eigene Software setzt dort an, wo die Behelfe entstehen, und macht sie überflüssig.

Wir entwickeln seit Jahren Anwendungen für Kunden und betreiben zwei eigene Produkte, desaloni für Salons und Dispoway für den Außendienst. Aus dem eigenen Betrieb wissen wir, was nach dem Livegang anfällt: Support, Datenschutz, Abrechnung, Weiterentwicklung. Wie die Produkte aufgebaut sind, steht unter Eigene Software.

Der Bereich teilt sich in vier Wege. Ein Portal im Browser für Kunden, Mitarbeitende oder Partner. Ein Produkt mit Abo und Nutzerverwaltung. Eine App für Menschen, die unterwegs arbeiten. Oder Schnittstellen, die vorhandene Systeme miteinander reden lassen. Die Unterseiten beschreiben jeden Weg im Detail.

Vier Lagen, in denen sich eigene Software rechnet.

Der Ablauf lebt in Tabellen

Planung, Stundenmeldungen und Aufträge stehen in Dateien, die per E-Mail wandern. Jeder hat eine eigene Fassung, niemand weiß, welche gilt. Sobald mehr als zwei Personen dieselbe Liste brauchen, ist die Tabelle am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen.

Fünf Programme, keine gemeinsame Sicht

Kundendaten liegen im CRM (Kundenverwaltung), Termine im Kalender, Rechnungen in der Buchhaltung, Fotos auf dem Handy. Wer eine Frage beantworten will, öffnet vier Fenster und sucht. Die Daten sind vorhanden, sie stehen nur nirgends zusammen.

Das Altsystem trägt nicht mehr

Eine Software läuft seit vielen Jahren und hält den Betrieb am Laufen. Erweitern lässt sie sich nicht, niemand kennt sie noch im Detail, und sie erreicht nur einen Rechner im Büro. Der Umstieg bringt die gewohnten Abläufe in eine Anwendung, die im Browser läuft.

Aus einer Idee soll ein Produkt werden

Eine Marktlücke ist erkannt, die ersten Interessenten warten. Jetzt zählt, schnell eine nutzbare Fassung zu haben, statt zwei Jahre lang am Vollausbau zu planen. Wir bauen den Kern, bringen ihn zu echten Nutzern und erweitern nach dem, was die Praxis zeigt.

Was in einem Softwareprojekt steckt.

Der Umfang hängt vom Vorhaben ab. Diese Punkte kommen in fast jedem Projekt vor.

Der Ablauf auf dem Tisch

Vor der ersten Zeile Code steht der Prozess: Wer macht was, in welcher Reihenfolge, mit welchen Daten. Dabei fällt regelmäßig auf, dass Schritte nur noch aus Gewohnheit existieren. Die kommen dann gar nicht erst in die Software.

Datenmodell und Struktur

Kunden, Aufträge, Termine, Belege: Wie diese Dinge zusammenhängen, entscheidet über jede spätere Auswertung. Ein sauberes Modell kostet am Anfang Zeit und spart sie später bei jeder Erweiterung.

Oberfläche für den Alltag

Die Ansichten folgen der Arbeit, nicht der Datenbank. Wer den ganzen Tag disponiert, braucht eine andere Oberfläche als jemand, der zweimal im Monat eine Auswertung zieht. Beides entsteht getrennt voneinander.

Rollen und Rechte

Nicht jeder sieht alles. Verwaltung, Team und externe Beteiligte bekommen eigene Rollen mit eigenen Ansichten. Das schützt Daten und macht die Oberfläche für alle ruhiger, weil nur auftaucht, was zur Aufgabe gehört.

Schnittstellen zu vorhandenen Systemen

Kaum eine Anwendung steht allein. Warenwirtschaft, Buchhaltung, Shop oder Kalender liefern Daten oder bekommen welche. Diese Verbindungen planen wir mit, damit niemand Datensätze von Hand überträgt.

Betrieb, Sicherung und Übergabe

Hosting in der EU, verschlüsselte Verbindungen, Sicherungen und ein Weg zurück, falls etwas schiefgeht. Dazu eine Einweisung für das Team und eine Dokumentation, mit der auch andere Entwickler weiterarbeiten könnten.

Erst der Kern, dann der Ausbau.

Der teuerste Weg zu eigener Software ist der Versuch, alles auf einmal zu bauen. Anforderungen ändern sich während der Entwicklung, und was vor einem Jahr wichtig war, spielt beim Livegang keine Rolle mehr. Wir schneiden Projekte deshalb in Stufen.

Stufe eins bildet ab, was der Betrieb heute macht, einschließlich der Übernahme vorhandener Daten. Damit lässt sich umsteigen, ohne dass Arbeit liegen bleibt. Erst danach kommen Erweiterungen dazu, in der Reihenfolge, die sich im Einsatz als sinnvoll zeigt. Bei einem Entsorgungsbetrieb entsteht auf diesem Weg gerade ein neues System für Kundenverwaltung, Aufträge und Fakturierung, also die Erstellung und Verwaltung von Rechnungen.

Vom Gespräch bis zum laufenden Betrieb.

  1. Ablauf aufnehmen

    Wir sehen uns an, wie heute gearbeitet wird, und sprechen mit den Leuten, die es täglich tun. Daraus entsteht eine Beschreibung des Prozesses und eine erste Einschätzung, was Software davon übernehmen kann.

  2. Entwurf und Angebot

    Die wichtigsten Ansichten entstehen als klickbarer Entwurf. So wird vor der Entwicklung sichtbar, wie die Anwendung sich anfühlt. Auf dieser Grundlage steht ein schriftliches Angebot mit festem Leistungsumfang.

  3. Entwicklung in Abschnitten

    Gebaut wird in überschaubaren Abschnitten. Nach jedem Abschnitt siehst du den Stand auf einer Testumgebung und gibst Rückmeldung, solange Änderungen noch günstig sind.

  4. Datenübernahme und Test

    Vorhandene Daten ziehen um, dann arbeitet das Team eine Zeit lang mit echten Vorgängen auf der Testumgebung. Was dabei auffällt, wird vor dem Livegang korrigiert.

  5. Livegang und Weiterentwicklung

    Nach dem Umschalten begleiten wir die ersten Wochen eng. Danach läuft die Anwendung im normalen Betrieb, mit Wartung und Erweiterungen nach Bedarf statt nach festem Paket.

Technik, mit der wir arbeiten

  • Next.js
  • React
  • Supabase
  • PostgreSQL
  • Stripe
  • Docker
  • REST-Schnittstellen
  • EU-Hosting in Frankfurt

Anwendungen entstehen als Web-Anwendung mit Next.js oder React und einer PostgreSQL-Datenbank, meist über Supabase. Gehostet wird in der EU, Zahlungen laufen über Stripe.

In der Region

Softwareentwicklung rund um München. Workshops vor Ort, Entwicklung online.

Für Workshops, Abnahmen und die Einführung im Team kommen wir nach Absprache in den Betrieb. Entwickelt und abgestimmt wird online, deshalb arbeiten wir genauso für Unternehmen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Was kostet individuelle Software? So entsteht der Preis.

Feste Preise gibt es nicht, weil sich Softwareprojekte in Umfang und Komplexität stark unterscheiden. Jedes Angebot wird einzeln kalkuliert und listet auf, was in welcher Stufe enthalten ist. Wie ein Angebot entsteht, steht auf der Seite Kosten.

Zahl der Abläufe

Eine Anwendung für einen klar umrissenen Vorgang ist schneller fertig als ein System, das Vertrieb, Disposition und Abrechnung gleichzeitig abdeckt.

Schnittstellen

Jede Verbindung zu einem anderen System bringt eigene Regeln, eigene Fehlerfälle und eigene Tests mit. Offene Schnittstellen sind dabei deutlich günstiger als geschlossene.

Datenübernahme

Saubere Daten aus einem Altsystem ziehen schnell um. Gewachsene Bestände mit Dubletten und Freitextfeldern brauchen eine eigene Runde zum Prüfen und Bereinigen.

Zahl der Rollen

Eine Oberfläche für ein Team ist überschaubar. Sobald Kunden, externe Partner und eine Verwaltung eigene Zugänge brauchen, wächst der Aufwand für Rechte und Tests.

Betrieb danach

Wartung, Support und Weiterentwicklung planen wir getrennt vom Aufbau, damit du nach dem Livegang selbst entscheidest, in welchem Tempo es weitergeht.

Fragen

Fragen zu individueller Software. Kurz beantwortet.

Lohnt sich eigene Software für einen kleinen Betrieb?

Manchmal ja, oft nicht. Wenn ein fertiges Programm deinen Ablauf abdeckt, ist es fast immer die bessere Wahl. Eigene Software lohnt sich dort, wo der Ablauf besonders ist, wo täglich Daten von Hand übertragen werden oder wo Lizenzkosten mit jedem neuen Nutzer steigen. Das klären wir im ersten Gespräch ehrlich, auch wenn die Antwort gegen ein Projekt spricht.

Wem gehört die Software am Ende?

Dir. Du bekommst den Quellcode, die Zugänge und die Dokumentation. Wir arbeiten mit verbreiteten Werkzeugen, damit auch andere Entwickler übernehmen könnten. Eine Bindung an uns entsteht nur, solange du sie willst.

Wo liegen die Daten?

In der EU, in der Regel in Frankfurt. Verbindungen sind verschlüsselt, Zugriffe hängen an Rollen, und über einen Auftragsverarbeitungsvertrag ist geregelt, wer was darf. Wenn Daten im eigenen Haus bleiben sollen, ist auch ein Betrieb auf einem eigenen Server möglich.

Wie lange dauert ein Softwareprojekt?

Das hängt stark vom Umfang ab. Wir bauen in Stufen, damit du früh etwas in der Hand hast. Wie lange es dauert, steht im Angebot, sobald klar ist, was dazugehört. Was die Dauer am stärksten beeinflusst, sind Entscheidungen auf deiner Seite und die Qualität der Daten aus dem Altsystem.

Was passiert, wenn wir später etwas ändern wollen?

Das ist der Normalfall. Software, die im Betrieb ist, verändert sich, weil sich die Arbeit verändert. Änderungen rechnen wir nach Aufwand ab, größere Erweiterungen laufen wieder als eigene Stufe mit Angebot. Ein Wartungsvertrag ist möglich, aber keine Bedingung.

Könnt ihr auch eine bestehende Anwendung übernehmen?

Ja, wenn der Code zugänglich und nachvollziehbar ist. Wir sehen uns zuerst an, wie die Anwendung aufgebaut ist und wie sie betrieben wird. Danach sagen wir, ob eine Weiterentwicklung sinnvoll ist oder ob ein Neubau in Stufen der günstigere Weg wäre.

Antwort innerhalb eines Werktags

Erzähl uns, was ansteht.

Das erste Gespräch ist kostenfrei, 30 Minuten am Telefon oder im Online-Meeting. Per Formular, E-Mail, Telefon oder WhatsApp.