Verkaufen über die eigene Seite

Onlineshops mit WooCommerce auf der eigenen Domain

Ein Shop verkauft erst, wenn Produktdaten, Versand und Pflichtangaben stimmen. Wir bauen ihn auf WooCommerce, sodass du Sortiment und Preise selbst in der Hand behältst.

Der eigene Shop statt fremder Regeln.

WooCommerce ist die Shop-Erweiterung für WordPress. Aus einer bestehenden Website wird damit ein Verkaufsraum, mit Warenkorb, Kasse, Bestellverwaltung und allem, was dazugehört. Der entscheidende Unterschied zu einem Marktplatz: Sortiment, Preise, Gestaltung und Kundendaten bleiben bei dir. Niemand ändert über Nacht die Gebührenordnung oder stellt dein Angebot neben ein billigeres.

Der Aufwand liegt selten in der Technik, sondern in den Daten. Ein Shop braucht je Artikel Bezeichnung, Beschreibung, Bilder, Preis, Steuersatz, Gewicht, Lagerstand und oft noch Varianten. Fehlt davon etwas, entstehen Rückfragen, Retouren oder abgebrochene Bestellungen. Wir klären diese Struktur vor dem Bau und richten den Shop danach ein.

Vier Betriebe, die einen Shop brauchen.

Der Verkauf läuft über Nachrichten

Bestellungen kommen per Telefon, E-Mail und Messenger herein. Jede einzelne kostet Rückfragen zu Größe, Verfügbarkeit und Versand. Ein Shop nimmt genau diese Schritte ab und arbeitet auch am Sonntagabend, wenn im Betrieb niemand erreichbar ist.

Alles hängt am Marktplatz

Der Umsatz läuft über eine fremde Plattform. Die Kundschaft gehört dort der Plattform, die Gebühren steigen, und eine Regeländerung kann das Geschäft über Nacht treffen. Ein eigener Shop ersetzt das nicht immer, schafft aber ein zweites Standbein mit eigenem Kundenkontakt.

Der Baukasten-Shop reicht nicht

Varianten in Größe und Farbe lassen sich kaum abbilden, Versandregeln sind starr, und Pflichtangaben fehlen. Gerade der letzte Punkt ist im deutschen Handel heikel, weil fehlende Angaben zu Abmahnungen führen können.

Die Ware muss passen

Im Fachhandel hängt der Kauf an Modell, Baujahr, Maß oder Fahrzeug. Eine einfache Produktliste reicht dafür nicht. Hier entscheidet die Auswahlhilfe darüber, ob bestellt wird oder ob jemand lieber anruft.

Was zu einem verkaufsfertigen Shop gehört.

Ein Shop besteht aus mehr als Produktseiten. Das richten wir ein und testen es.

Sortiment und Kategorien

Die Struktur folgt dem, wonach Kundschaft sucht, nicht der internen Artikelnummernlogik. Zubehör, Verbrauchsmaterial und Hauptprodukte werden getrennt, damit niemand im falschen Filter landet.

Produktdaten und Varianten

Größen, Farben, Ausführungen und Staffeln werden als Varianten angelegt, mit eigenem Preis und eigenem Lagerstand. Grundpreise bei Gewicht oder Volumen gehören dazu, ebenso Hinweise zu Lieferzeit und Verfügbarkeit.

Zahlungsarten

Wir binden die Zahlungsarten an, die zu deiner Kundschaft passen. Stripe deckt Karte und gängige Verfahren ab, dazu kommen PayPal und Klarna, im Shopify-Shop Shopify Payments. Getestet wird jede Variante mit echten Testbestellungen.

Versand und Lieferzeiten

Versandzonen, Gewichtsstaffeln, Sperrgut und Abholung werden hinterlegt. Die Kosten stehen früh sichtbar, nicht erst im letzten Schritt der Kasse. Das ist der häufigste Grund für abgebrochene Bestellungen.

Pflichtangaben mit Germanized

Germanized ergänzt WooCommerce um die Angaben, die der deutsche Handel verlangt. Widerruf, Grundpreis, Steuerhinweis und die eindeutige Beschriftung des Bestellbuttons sind damit an der richtigen Stelle.

Bestellablauf und E-Mails

Bestätigung, Rechnung, Versandbenachrichtigung und Stornierung werden eingerichtet und im Wortlaut abgestimmt. Diese Nachrichten sind Kundenkontakt und sollten nicht nach Standardvorlage klingen.

Pflichtangaben sind kein Beiwerk.

Im deutschen Handel gelten für Verkäufe an Verbraucher klare Vorgaben: Preise inklusive Steuer, Grundpreis bei Mengenware, Versandkosten vor dem Bestellabschluss, Lieferzeit, Widerrufsbelehrung mit Muster, ein Bestellbutton, dessen Beschriftung die Zahlungspflicht eindeutig macht, und seit Juni 2026 ein Widerrufsbutton im Shop. Dazu kommen je nach Angebot weitere Pflichten, etwa die Produktsicherheitsverordnung und die Anforderungen an barrierefreie Onlineshops. Fehlt etwas davon, drohen Abmahnungen. Germanized bildet diese Punkte in WooCommerce ab, und wir richten sie beim Bau direkt mit ein.

Die Texte selbst stammen nicht von uns. Widerruf, AGB und Datenschutzerklärung entstehen mit eRecht24, das die Fassungen aktuell hält, oder kommen von deinem Anwalt. Wir binden sie so ein, dass sie im Bestellvorgang an den richtigen Stellen erscheinen und in der Bestätigungsmail mitgeschickt werden. Eine Rechtsberatung ist das ausdrücklich nicht.

Wenn die Ware zum Modell passen muss.

Bei Ersatzteilen, Zubehör und Technik scheitert der Onlinekauf selten am Preis, sondern an der Frage, ob das Teil passt. Für einen Motorradhändler mit Meisterwerkstatt haben wir deshalb einen Teilekatalog gebaut: Modell und Baujahr wählen, Explosionszeichnung öffnen, Position anklicken, Originalteil im Warenkorb. Die Auskunft, die sonst am Tresen gegeben wird, erledigt die Website. Wie das aussieht, steht in der Fallstudie zu Motorsport Burger.

Vom Sortiment bis zur ersten Bestellung.

  1. Sortiment sichten

    Wir sehen uns an, was verkauft wird, welche Varianten es gibt und in welcher Form die Daten vorliegen. Daraus entsteht der Plan für Kategorien, Felder und Import.

  2. Shop aufsetzen

    WooCommerce, Germanized, Zahlung und Versand werden eingerichtet, dazu die Gestaltung auf Basis von UiCore Pro. Alles entsteht zuerst auf einer Testadresse.

  3. Produkte einpflegen

    Artikel kommen per Import oder von Hand in den Shop, mit Bildern, Varianten und Lagerständen. Bei großen Sortimenten legen wir die Struktur an und du pflegst nach.

  4. Testbestellungen

    Jede Zahlungsart, jede Versandregel und jede E-Mail wird durchgespielt, auch der Fall einer Stornierung. Erst wenn das rund läuft, geht der Shop online.

  5. Livegang und Einweisung

    Nach dem Umschalten prüfen wir Ladezeiten und Bestellwege. Du bekommst eine Einweisung, wie Produkte angelegt, Bestellungen bearbeitet und Preise geändert werden.

Technik im Shop

  • WordPress
  • WooCommerce
  • Shopify
  • Germanized
  • Elementor
  • UiCore Pro
  • Stripe
  • PayPal
  • Klarna
  • WebP

Grundlage ist meist WordPress mit WooCommerce, auf Wunsch auch Shopify. Für den deutschen Handel kommt bei WooCommerce Germanized dazu, die Zahlung läuft je nach Bedarf über Stripe, PayPal oder Klarna, bei Shopify über Shopify Payments.

Was kostet ein Onlineshop? So entsteht der Preis.

Ein Shop wird nach Umfang und Komplexität kalkuliert. Die Zahl der Artikel ist dabei weniger entscheidend als die Frage, wie einheitlich die Daten sind.

Kosten im Überblick

Artikel und Varianten

Zwanzig Produkte ohne Varianten sind schnell angelegt. Tausende Artikel mit Größen, Ausführungen und Staffelpreisen brauchen Import, Prüfung und Nacharbeit.

Zustand der Produktdaten

Liegt eine saubere Liste mit Bildern vor oder muss alles zusammengesucht werden? Datenpflege ist in vielen Shop-Projekten der größte Einzelposten.

Zahlung und Versand

Wenige Zahlungsarten und ein Pauschalversand sind schnell eingerichtet. Zonen, Gewichtsstaffeln, Sperrgut und Abholung erhöhen den Aufwand deutlich.

Sonderfunktionen

Teilekatalog, Konfigurator, Händlerpreise oder geschützte Bereiche sind eigene Entwicklungen und werden getrennt kalkuliert.

Anbindung an vorhandene Systeme

Soll der Shop Bestände oder Bestellungen mit einer Warenwirtschaft austauschen, kommt eine Schnittstelle dazu, die geplant und getestet werden muss.

Fragen

Fragen zu Onlineshops. Kurz beantwortet.

Welche laufenden Kosten hat ein Shop?

Dauerhaft fallen Hosting, Domain, Lizenzen für einzelne Erweiterungen und die Gebühren deines Zahlungsanbieters an. Dazu kommt Zeit für Pflege und Updates, die du selbst übernehmen oder abgeben kannst. Im Angebot listen wir auf, welche Posten anfallen und wer sie wo bezahlt.

Woher bekomme ich die Rechtstexte?

Mit eRecht24, das Widerruf, AGB und Datenschutzerklärung laufend aktualisiert, oder von deinem Anwalt. Wir empfehlen ausdrücklich, das nicht selbst zusammenzustellen. Eingebunden und an den richtigen Stellen im Bestellvorgang platziert werden die Texte von uns. Einen externen Datenschutzbeauftragten kannst du über uns dazubuchen.

Kann ich Produkte selbst anlegen?

Ja. Ein neues Produkt entsteht über eine Vorlage mit den Feldern, die dein Sortiment braucht. Bei großen Mengen richten wir zusätzlich einen Import ein, damit Preise und Bestände nicht einzeln getippt werden müssen.

Schafft WooCommerce auch große Sortimente?

Ja, wenn der Shop dafür gebaut ist. Entscheidend sind saubere Kategorien, aufbereitete Bilder, eine schnelle Suche und ein Server, der zum Sortiment passt. Wir haben Shops mit Ausrüstung, Ersatzteilen und Fahrzeugen umgesetzt, die genau diese Anforderungen hatten.

Lässt sich der Shop an die Warenwirtschaft anschließen?

In vielen Fällen ja. Ob Bestände, Preise oder Bestellungen automatisch fließen, hängt davon ab, welche Schnittstelle dein System anbietet. Das sehen wir uns vorher an. Wie wir solche Verbindungen bauen, steht unter Automatisierung und Schnittstellen.

Antwort innerhalb eines Werktags

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