Umzug ohne Ausfall

IT beim Büroumzug geplant statt improvisiert

Netzwerk planen, Anschlüsse festlegen, WLAN ausleuchten und den Umzugstag organisieren. Damit am ersten Arbeitstag in den neuen Räumen alles läuft.

Möbel kann man tragen, ein Netzwerk nicht.

Bei einem Büroumzug wird an vieles gedacht: Mietvertrag, Möbel, Maler, Schilder, Adressänderung. Die IT rutscht oft ans Ende der Liste, obwohl sie die längsten Vorlaufzeiten hat. Ein neuer Internetanschluss ist nicht in einer Woche geschaltet, und Leitungen liegen am günstigsten, bevor Wände geschlossen und Böden verlegt sind.

Wir übernehmen den IT-Teil des Umzugs von der Begehung bis zum ersten Arbeitstag. Dazu gehören Planung der Anschlüsse, Abstimmung mit dem Elektrobetrieb, Netzwerkschrank, WLAN, Umzug der Geräte, der Umschalttag und die Liste, mit der geprüft wird, ob wirklich alles läuft.

Ein Umzug ist außerdem der richtige Moment, Altlasten loszuwerden. Geräte, die niemand mehr nutzt, Kabel ohne Ziel und eine Ablagestruktur, in der sich niemand zurechtfindet. Was nicht mitkommt, muss später auch nicht betreut werden.

Was bei Umzügen regelmäßig schiefgeht.

Der Anschluss kommt zu spät

Der Mietvertrag ist unterschrieben, der Umzugstermin steht, die Leitung wird zwei Wochen vorher bestellt. Je nach Adresse und Technik dauert die Bereitstellung deutlich länger, und im Zweifel arbeitet der Betrieb die erste Zeit über Mobilfunk.

In den neuen Räumen liegen zwei Dosen

Der Grundriss wirkt modern, die Ausstattung stammt aus einer Zeit mit weniger Geräten. Für zwölf Arbeitsplätze mit Druckern, Telefonen und Besprechungstechnik reicht das nicht, und nachträglich zu verlegen ist aufwendiger.

Niemand weiß, was alles mitmuss

Am Umzugstag taucht ein Gerät auf, das niemand zuordnen kann, während ein anderes vergessen wurde. Ohne Inventarliste fehlt genau das Teil, an dem die Kasse oder die Stechuhr hängt.

Am Montag soll alles laufen

Der Umzug findet am Freitag statt, am Montag früh sitzen alle vor ihren Rechnern. Ohne geplante Reihenfolge und ohne Test am Wochenende wird der Montag zum Tag der Störungsmeldungen.

Was wir beim Umzug übernehmen.

Vom ersten Blick in die leeren Räume bis zum Rückbau am alten Standort.

Begehung der neuen Räume

Wir sehen uns den Grundriss an, suchen den Platz für den Technikraum und klären, wo Arbeitsplätze, Drucker, Besprechungsräume und Geräte hinkommen. Daraus ergibt sich die Zahl der Anschlüsse.

Anschluss und Vorlauf

Wir klären früh, welche Anschlussart am Standort verfügbar ist, und stoßen die Bestellung an. Bei langen Wartezeiten planen wir eine Übergangslösung, damit der Betrieb ab dem ersten Tag online ist.

Schrank und Anschlüsse

Der Elektrobetrieb verlegt Strecken und Dosen nach unserem Plan, wir bauen Schrank, Patchfeld und Switches auf, bevor die Möbel stehen. Einzelheiten dazu stehen unter Netzwerktechnik und Verkabelung.

WLAN im neuen Grundriss

Die Positionen der Access Points werden geplant, solange die Leitungen noch offen liegen. Wie das abläuft, steht auf der Seite WLAN-Planung für Unternehmen.

Inventar und Umzugsliste

Jedes Gerät wird erfasst, beschriftet und dem neuen Platz zugeordnet. Die Liste sagt, was mitkommt, was ersetzt wird und was in die Entsorgung geht, inklusive Löschung der Datenträger.

Technikraum am neuen Standort

Schrank, Strom, Lüftung und ein abschließbarer Raum. Server und NAS (ein Speicher im Netzwerk) ziehen als Letztes um, damit am alten Standort bis zum Schluss gearbeitet werden kann.

Umschalttag

Abbau, Transport, Aufbau und Inbetriebnahme laufen in einer festen Reihenfolge. Danach wird geprüft: Anmeldung, Postfach, Ablage, Drucker, Kasse, Telefonie und Zugriff von außen.

Rückbau und Adressen

Am alten Standort werden Geräte abgebaut und Verträge gekündigt oder umgemeldet. Dazu kommt der Wechsel der Adresse in Signaturen, Impressum, Google-Profil und bei den wichtigsten Portalen.

Der Vorlauf entscheidet über den Umzug.

Zwei Dinge bestimmen, ob ein IT-Umzug ruhig verläuft. Das erste ist der Internetanschluss. Je nach Adresse, Anschlussart und Bauzustand vergeht zwischen Bestellung und Schaltung viel Zeit, und darauf hat niemand Einfluss. Deshalb gehört dieser Punkt an den Anfang der Planung, nicht ans Ende.

Das zweite sind die Leitungen. Solange Wände offen sind und noch kein Boden liegt, ist jede zusätzliche Dose günstig zu setzen. Danach wird daraus ein Kabelkanal an der Wand oder eine Bohrung durch frisch verputzte Flächen. Wer uns vor dem Innenausbau dazu holt, spart am Ende Zeit, Geld und Diskussionen mit dem Vermieter.

Der Umschalttag in der richtigen Reihenfolge.

Am neuen Standort müssen Netzwerk, Anschluss und Schrank stehen, bevor das erste Gerät ankommt. Danach kommen Server und NAS, dann Drucker und Netzwerkgeräte, zuletzt die Arbeitsplätze. Wer mit den Rechnern anfängt, wartet anschließend auf das Netzwerk und muss alles zweimal anfassen.

Geprüft wird nach einer festen Liste, Arbeitsplatz für Arbeitsplatz: Anmeldung, Postfach, Ablage, Drucker, Telefon und Zugriff auf die Branchensoftware. Erst wenn ein Platz komplett abgehakt ist, geht es zum nächsten. Am ersten Arbeitstag ist jemand von uns vor Ort, weil erfahrungsgemäß immer ein Detail auftaucht, an das niemand gedacht hat.

Fünf Schritte bis zum ersten Arbeitstag.

  1. Frühe Begehung

    Sobald die neuen Räume feststehen, sehen wir sie uns an. Anschlüsse, Technikraum, Leitungswege und Besonderheiten des Gebäudes werden aufgenommen, am besten bevor der Innenausbau beginnt.

  2. Planung und Bestellung

    Anschluss beauftragen, Verkabelung planen, Geräte und Material bestellen. Parallel entsteht die Inventarliste mit allem, was mitkommt, ersetzt oder entsorgt wird.

  3. Vorbereiten am neuen Standort

    Der Elektrobetrieb verlegt Leitungen und Dosen, wir bauen Schrank, Switches und Access Points auf und richten sie ein, bevor der Umzug läuft. Das Netz wird vorab getestet, solange noch Ruhe ist.

  4. Umschalten

    Abbau, Transport und Aufbau nach Plan, meist an einem Freitag oder am Wochenende. Danach gehen wir die Prüfliste durch und beheben, was auffällt, solange noch Zeit ist.

  5. Erster Arbeitstag und Nachlauf

    Wir sind am ersten Tag erreichbar oder vor Ort. In den Tagen danach folgen Feinheiten: WLAN nachmessen, Drucker sortieren, Adressen ändern, alten Standort abwickeln.

Was dabei zum Einsatz kommt

  • Grundrissplanung
  • Cat.6a
  • Patchfeld
  • Verwaltbare Switches
  • Access Points
  • USV
  • Inventarliste
  • Prüfliste zum Umschalttag
  • VPN

Planung auf dem Grundriss, Umsetzung mit den üblichen Komponenten und eine Prüfliste, die am Umschalttag abgearbeitet wird.

Was kostet ein IT-Umzug? So entsteht der Preis.

Einen Listenpreis gibt es nicht. Der Preis entsteht aus dem, was ansteht. Planung, Netzwerkschrank, WLAN und der Umschalttag sind eigene Posten, die Leitungen im Gebäude rechnet der Elektrobetrieb ab. Material und Geräte kommen getrennt dazu.

Kosten im Überblick

Zahl der Arbeitsplätze

Sie bestimmt die Menge der Anschlüsse, der Geräte und der Prüfungen am Umschalttag. Das ist der Posten mit dem größten Einfluss auf den Gesamtaufwand.

Zustand der neuen Räume

Ein Rohbau vor dem Innenausbau ist ideal. Fertig bezogene Flächen ohne vorhandene Leitungen bedeuten Kanäle, Bohrungen und Abstimmung mit dem Vermieter.

Umfang der Technik

Nur Arbeitsplätze und ein Drucker oder zusätzlich Server, NAS, Kassen, Kameras und Telefonanlage. Jedes System bringt eigene Abhängigkeiten und eigene Tests mit.

Zeitfenster

Ein Umzug über ein Wochenende ist aufwendiger als einer mit mehreren Tagen Parallelbetrieb, weil dann alles gleichzeitig laufen und sofort sitzen muss.

Fragen

Fragen zum IT-Umzug. Kurz beantwortet.

Wann sollten wir euch einbinden?

So früh wie möglich, am besten sobald die neuen Räume feststehen und noch vor dem Innenausbau. Dann lassen sich Leitungen sauber führen und der Anschluss rechtzeitig bestellen. Wenn der Umzug schon nächste Woche ist, helfen wir trotzdem, dann geht es eher um Schadensbegrenzung als um Planung.

Können wir am ersten Tag normal arbeiten?

Das ist das Ziel und in der Regel machbar, wenn Netzwerk und Anschluss vorher stehen. Wir bereiten alles vor, prüfen nach einer festen Liste und sind am ersten Arbeitstag erreichbar. Verlässliche Zusagen machen wir erst, wenn der Termin für die Anschlussschaltung bestätigt ist.

Wer kümmert sich um den Internetanschluss?

Wir klären, was am Standort verfügbar ist, und bringen die Bestellung auf den Weg. Der Vertrag läuft auf deinen Betrieb. Wichtig ist der Vorlauf, denn Termine für die Schaltung liegen nicht in unserer Hand. Für die Übergangszeit richten wir bei Bedarf eine Verbindung über Mobilfunk ein.

Was passiert mit der Telefonanlage?

Eine vorhandene Anlage zieht mit um, Durchwahlen und Ansagen passen wir an. Für Rufnummernmitnahme und Arbeiten am Anschluss selbst holen wir einen Fachbetrieb dazu. Details dazu stehen auf der Seite Telefonanlage mit 3CX.

Nehmen wir die alten Geräte mit?

Was noch trägt, kommt mit. Bei Geräten am Ende ihrer Laufzeit lohnt der Austausch im Zuge des Umzugs, weil sie ohnehin abgebaut und neu eingerichtet werden. Altgeräte werden fachgerecht entsorgt, vorher löschen wir die Datenträger und halten das schriftlich fest.

Betreut ihr auch Umzüge außerhalb der Region?

Vor Ort sind wir im Raum München und Dachau unterwegs, nach Absprache auch weiter weg. Planung, Bestellungen, Vorkonfiguration und die Begleitung am ersten Tag lassen sich zu großen Teilen aus der Ferne erledigen. Was das für deinen Standort heißt, klären wir im Gespräch.

Antwort innerhalb eines Werktags

Erzähl uns, was ansteht.

Das erste Gespräch ist kostenfrei, 30 Minuten am Telefon oder im Online-Meeting. Per Formular, E-Mail, Telefon oder WhatsApp.