Bewegte Bilder

Videoproduktion für Unternehmen vom Konzept bis zum Schnitt

Ein kurzes Video zeigt in zwanzig Sekunden, wofür eine Seite Text braucht. Wir planen den Dreh, filmen im Betrieb und schneiden für die Stellen, an denen das Video laufen soll.

Video wirkt dort, wo Beschreibung an Grenzen stößt.

Manche Dinge lassen sich schwer erklären: wie ruhig es in einer Praxis zugeht, wie eine Maschine läuft, wie ein Lack nach der Politur aussieht. Bewegung und Ton nehmen diese Arbeit ab. Deshalb steht Video meist an den Stellen, an denen ein Betrieb sonst um Worte ringt.

Wichtig ist der Zweck. Ein Imagefilm für die Startseite erzählt anders als ein Clip für den Feed, und ein Recruiting-Video hat ein anderes Publikum als ein Erklärvideo für Kundschaft. Wir legen deshalb zuerst fest, wer das Video sehen soll und was danach passieren soll.

Gedreht wird im Betrieb, meist am selben Tag wie die Fotografie. Bei Mad Cat Detailing entstanden so kurze Videos im Hochformat, die auf der Website und in den sozialen Kanälen laufen. Umgesetzt wird mit festen Videografen, mit denen wir seit Jahren arbeiten.

Nicht jedes Video braucht einen Dreh. Für Software, Apps und Produkte, die sich schlecht filmen lassen, entstehen animierte Werbevideos und Reels aus der Oberfläche, aus Fotos und Logo. Was keine Kamera zeigen kann, übernimmt die 3D-Animation.

Wie Videoprojekte sonst häufig enden.

Der Imagefilm ist sieben Jahre alt

Vier Minuten lang, mit Hubschrauberaufnahme, Firmenschriftzug am Anfang und Musik, die niemand mehr hören möchte. Die Hälfte der gezeigten Personen arbeitet nicht mehr im Betrieb. Angesehen wird er praktisch nicht, auf der Startseite steht er trotzdem.

Ein Video soll her, der Zweck ist offen

Der Wunsch ist da, das Ziel nicht. Ohne Festlegung entsteht ein Film, der alles ein bisschen zeigt und nichts richtig. Die Frage nach dem Publikum und nach dem nächsten Schritt klärt das in einem Gespräch.

Material liegt herum, geschnitten ist nichts

Auf der Festplatte liegen Aufnahmen von zwei Jahren. Was fehlt, ist die Auswahl, ein roter Faden und jemand, der daraus etwas Fertiges macht. Oft steckt in solchen Sammlungen genug für mehrere kurze Clips.

Ohne Ton bleibt nichts hängen

Die meisten sehen Videos zunächst stumm an. Fehlen Untertitel, ist ein Interview wertlos, und die Aussage kommt nicht an. Nachträglich einzufügen ist möglich, kostet aber mehr Zeit als gleich mitzudenken.

Was zu einer Videoproduktion gehört.

Nicht jedes Vorhaben braucht alle Schritte. Ein Clip für den Feed ist schneller fertig als ein Imagefilm mit Interviews.

Konzept in kurzer Form

Wer soll es sehen, wo läuft es, wie lang darf es sein, was soll danach passieren. Daraus entsteht eine Szenenliste statt eines Drehbuchs, damit am Drehtag klar ist, was gebraucht wird.

Drehtag im Betrieb

Aufnahmen der Arbeit, der Räume und der Menschen. Wir drehen so, dass der Betrieb weiterläuft, und planen ruhige Fenster nur für die Szenen ein, bei denen es nötig ist.

Interviews und Aussagen

Kurze Statements von Inhaberin, Meister oder Team wirken stärker als jeder Erzähltext. Wir bereiten Fragen vor und filmen so, dass niemand einen Text auswendig lernen muss.

Schnitt und Ton

Auswahl, Reihenfolge, Tempo, Farbkorrektur und Tonmischung. Am Ende steht eine Fassung, die du ansiehst und zu der du Änderungswünsche äußern kannst, bevor die Endfassung entsteht.

Untertitel und Formate

Untertitel gehören zum Standard, weil ohne Ton angesehen wird. Dazu die Fassungen für die Kanäle: hochkant für Reels und Stories, quer für die Website, kurz für Anzeigen.

Musik und Rechte

Verwendet wird lizenzierte Musik, damit weder auf der Website noch in sozialen Netzwerken eine Sperre droht. Die Nutzungsrechte am fertigen Video liegen vollständig bei dir, für die Musik gelten die Bedingungen der Lizenz.

Einbau und Veröffentlichung

Das Video kommt auf die Website, in die Kanäle oder in Kampagnen. Für Anzeigen entstehen auf Wunsch mehrere Kurzfassungen, etwa für Meta Ads.

Die ersten Sekunden entscheiden über den Rest.

Der klassische Aufbau mit Logo, anschwellender Musik und Luftaufnahme kostet genau die Zeit, in der die meisten schon weitergescrollt sind. Deshalb beginnen unsere Clips mit der Sache selbst: die Hand am Werkstück, der Lack, der Raum, das Gesicht, das etwas sagt. Der Name kommt danach, oft erst am Ende.

Auch die Länge folgt dem Ort. Ein Clip im Feed hält wenige Sekunden Aufmerksamkeit, ein Video auf einer Leistungsseite darf länger sein, weil dort jemand bereits Interesse hat. Deshalb schneiden wir aus demselben Material mehrere Fassungen statt einer Länge für alles.

Wo das Video liegt, betrifft auch den Datenschutz.

Wird ein Video von einem externen Anbieter eingebettet, lädt die Seite beim Aufruf Inhalte von dort. Das setzt in der Regel eine Einwilligung voraus und bremst die Seite aus. Für kurze Videos gibt es einen schlankeren Weg: Die Datei liegt auf dem eigenen Server, startet erst auf Klick und zeigt vorher ein Vorschaubild.

So machen wir es auf dieser Website, und so bauen wir es auch bei Kunden ein, wenn der Film kurz genug ist. Für lange Filme oder eine eigene Mediathek kann ein Anbieter sinnvoll sein. Dann richten wir die Einbindung so ein, dass sie erst nach Zustimmung lädt. Wie der Einzelfall zu bewerten ist, sagt dir eine Rechtsberatung.

Ein Beispiel. Acht Sekunden.

Aufgenommen im Hochformat, geschnitten für Reels und Stories. Derselbe Dreh liefert auch das Material für die Website.

Kurzes Video ohne Sprache: ein Porsche 911 im Studio von Mad Cat Detailing, zu hören ist nur der Motor.

Porsche 911 im Studio Mad Cat Detailing

Von der Idee zur fertigen Fassung.

  1. Ziel und Format klären

    Anlass, Publikum, Ausspielort und Länge. Daraus folgt, ob es ein Imagefilm, ein Recruiting-Video, eine Reihe kurzer Clips oder ein Erklärvideo wird.

  2. Szenen planen

    Wir schreiben auf, welche Bilder und Aussagen gebraucht werden, und legen fest, wer wann verfügbar sein muss. Dazu kommen Hinweise zur Vorbereitung von Räumen und Fahrzeugen.

  3. Drehen

    Ein Tag im Betrieb, meist zusammen mit den Fotoaufnahmen. Interviews entstehen in einer ruhigen Ecke, der Rest im laufenden Betrieb.

  4. Schneiden und abstimmen

    Du siehst eine erste Fassung und gibst Rückmeldung. Danach entstehen die Endfassung, die Untertitel und alle Formate für die vereinbarten Kanäle.

Fassungen und Einbau

  • Hochformat für Reels und Stories
  • Querformat für die Website
  • Untertitel in der fertigen Fassung
  • MP4 und WebM für die eigene Seite
  • Vorschaubild statt Autostart
  • Lizenzierte Musik
  • Farbkorrektur und Tonmischung
  • Kurzfassungen für Anzeigen

Welche Formate entstehen, legen wir vor dem Dreh fest, weil der Bildausschnitt beim Filmen schon berücksichtigt werden muss.

Was kostet ein Imagefilm? So entsteht der Preis.

Pakete von der Stange gibt es hier nicht. Gerechnet wird, was wirklich zu tun ist. Bei Video liegt der größere Teil des Aufwands im Schnitt, nicht am Drehtag.

Kosten im Überblick

Länge und Zahl der Fassungen

Ein Clip in einem Format ist schnell fertig. Ein Imagefilm plus mehrere Kurzfassungen in verschiedenen Seitenverhältnissen bedeutet ein Vielfaches an Schnittzeit.

Interviews

Aussagen von Menschen brauchen Vorbereitung, Zeit am Drehtag und im Schnitt eine sorgfältige Auswahl. Dafür tragen sie den Film oft allein.

Zahl der Drehtage

Ein Termin reicht für vieles. Sollen Jahreszeiten, Baufortschritte oder mehrere Standorte vorkommen, werden daraus mehrere Termine.

Aufwand in der Nachbearbeitung

Schnitt, Farbe und Untertitel gehören dazu. Animationen, eingeblendete Grafiken oder Sprecherstimmen werden gesondert kalkuliert.

Fragen

Fragen zur Videoproduktion. Kurz beantwortet.

Wie lang sollte ein Unternehmensvideo sein?

Kürzer als die meisten denken. Für den Feed sind wenige Sekunden realistisch, für eine Leistungsseite etwa eine halbe bis eine Minute. Ein Imagefilm über zwei Minuten sieht fast niemand zu Ende. Deshalb schneiden wir aus einem Dreh lieber mehrere kurze Fassungen.

Müssen wir vor der Kamera sprechen?

Nein. Viele Videos funktionieren ohne ein gesprochenes Wort, nur mit Bildern, Ton aus dem Betrieb und Texteinblendungen. Wenn jemand sprechen möchte, bereiten wir Fragen vor und drehen im Gespräch. Auswendiglernen ist nicht nötig und wirkt meist steif.

Können wir das Video selbst weiterverwenden?

Ja. Die Nutzungsrechte am fertigen Video liegen vollständig bei dir, du bekommst die Endfassungen in allen vereinbarten Formaten. Für die Musik gelten die Bedingungen der jeweiligen Lizenz.

Brauchen wir einen YouTube-Kanal?

Für kurze Videos auf der eigenen Website nicht. Die Datei kann direkt dort liegen, ohne externen Dienst und ohne zusätzliche Einwilligung. Ein Kanal lohnt sich, wenn regelmäßig längere Inhalte entstehen, die auch über die Suche gefunden werden sollen.

Antwort innerhalb eines Werktags

Erzähl uns, was ansteht.

Das erste Gespräch ist kostenfrei, 30 Minuten am Telefon oder im Online-Meeting. Per Formular, E-Mail, Telefon oder WhatsApp.