KI am Telefon

KI-Telefonassistent für Anrufe und Termine mit fester Übergabe an Menschen

Der Assistent geht ans Telefon, wenn gerade niemand kann. Er beantwortet die immer gleichen Fragen, nimmt Anliegen auf und reicht weiter, sobald es persönlich wird.

Das Telefon nimmt ab, auch wenn alle arbeiten.

In vielen Betrieben ist das Telefon die wichtigste Leitung nach außen und gleichzeitig die größte Störung. Wer gerade am Fahrzeug steht, am Behandlungsstuhl arbeitet oder im Kundengespräch sitzt, kann nicht abheben. Der Anruf landet auf der Mailbox, und ein Teil der Anrufer probiert es danach beim nächsten Anbieter.

Ein KI-Telefonassistent setzt genau dort an. Er nimmt das Gespräch an, begrüßt mit deinem Text und beantwortet Fragen, die sich jeden Tag wiederholen: Öffnungszeiten, Anfahrt, Ablauf einer Leistung, Stand eines Auftrags. Für alles Weitere nimmt er Name, Rückrufnummer und Anliegen auf und legt beides dort ab, wo dein Team ohnehin hinsieht.

Wichtig ist die Grenze. Der Assistent gibt keine verbindlichen Zusagen und diskutiert nicht über Reklamationen. Er sagt, dass sich jemand meldet, und übergibt. Diese Grenze legen wir vor dem Start gemeinsam fest.

Wann sich ein Assistent am Telefon lohnt.

Niemand kann zuverlässig abheben

Im Handwerk, in der Werkstatt und in kleinen Praxen ist die Person am Telefon gleichzeitig die Person an der Arbeit. Anrufe kommen in Wellen, oft genau dann, wenn es nicht passt. Eine Mailbox nimmt zwar auf, aber viele Anrufer sprechen nicht darauf.

Immer dieselben fünf Fragen

Öffnungszeiten, Parkplatz, was mitzubringen ist, wie lange etwas dauert, ob ein Termin nötig ist. Diese Auskünfte kosten am Tag zusammen viel Zeit und bringen fachlich nichts. Sie müssen trotzdem freundlich beantwortet werden.

Anrufe außerhalb der Bürozeiten

Abends und am Wochenende rufen Leute an, weil sie tagsüber selbst arbeiten. Am Montagmorgen liegen dann Mailboxnachrichten ohne Rückrufnummer oder mit halben Angaben vor. Die Rückfragen kosten zusätzlich Zeit.

Termine werden am Telefon vereinbart

Viele Kunden buchen nicht online, sondern rufen an. Wenn niemand abnimmt, entsteht kein Termin. Ein Assistent kann Wunschtermin und Anliegen aufnehmen und an den Kalender weitergeben, damit die Bestätigung später nur noch ein Klick ist.

Was der Assistent übernimmt und was nicht.

Der Umfang steht vor dem Start schriftlich fest. Jeder Punkt lässt sich einzeln ein- oder ausschalten.

Anrufe annehmen und begrüßen

Der Assistent meldet sich mit deinem Firmennamen und einem Text, den du freigibst. Auf Wunsch geht er erst nach mehreren Klingelzeichen ran, damit dein Team weiter Vorrang hat.

Wiederkehrende Fragen beantworten

Öffnungszeiten, Anfahrt, Parkmöglichkeiten, Ablauf einer Leistung, benötigte Unterlagen. Die Antworten kommen aus einem Text, den du schreibst oder freigibst, nicht aus dem freien Wissen eines Modells.

Anliegen und Rückrufwunsch aufnehmen

Name, Telefonnummer, Anliegen und passende Rückrufzeit werden abgefragt und als Notiz weitergegeben. Dein Team sieht auf einen Blick, worum es geht, ohne die Aufnahme abhören zu müssen.

Terminwünsche entgegennehmen

Der Assistent nimmt Wunschtag und Uhrzeit auf. Je nach Aufbau legt er den Termin direkt in den Kalender oder er hinterlegt ihn als Vorschlag zur Bestätigung durch eine Person.

An Menschen übergeben

Bei Beschwerden, Notfällen, Preisfragen oder auf Wunsch des Anrufers stellt er durch oder kündigt einen Rückruf an. Diese Fälle legen wir vorher fest, damit niemand in einer Schleife hängen bleibt.

Protokoll im gewohnten Postfach

Jeder Anruf landet mit Zeitpunkt, Nummer und Zusammenfassung im Postfach oder im System. So bleibt nachvollziehbar, was besprochen wurde, auch wenn niemand mitgehört hat.

Verbindung zur Anlage und zum Kalender.

Technisch hängt der Assistent an der vorhandenen Telefonie. In den meisten Fällen genügt eine Weiterleitung: Nach einer festgelegten Zahl von Klingelzeichen, außerhalb der Öffnungszeiten oder wenn besetzt ist, geht der Anruf an den Assistenten. Eine bestehende Anlage bleibt dabei, wie sie ist. Wenn du eine Telefonanlage mit 3CX nutzt, richten wir die Regeln dort mit ein.

Nützlich wird der Assistent durch das, was danach passiert. Notizen laufen in ein Postfach, Termine in den Kalender, Anfragen bei Bedarf in dein System. Diese Verbindungen bauen wir und testen sie mit echten Fällen, bevor die Nummer umgestellt wird.

Datenschutz am Telefon ernst genommen und geregelt.

Am Telefon entstehen personenbezogene Daten, sobald jemand seinen Namen nennt. Deshalb klären wir vorab, was gespeichert wird, wie lange es bleibt und wer es sieht. Wir halten die Menge klein: In vielen Fällen reichen Name, Nummer und Anliegen, Aufnahmen des Gesprächs sind nicht nötig.

Für die Verarbeitung wählen wir Dienste mit Hosting in der EU und schließen die nötigen Verträge zur Auftragsverarbeitung ab. Anrufer erfahren zu Beginn, dass sie mit einem automatischen Assistenten sprechen. Was darüber hinaus für deine Branche gilt, klärst du mit deiner Kanzlei, da geben wir keine Rechtsberatung.

Vom ersten Gesprächsleitfaden bis zur echten Nummer.

  1. Anrufe sortieren

    Wir sammeln, welche Anrufe bei dir wirklich ankommen und welche davon sich wiederholen. Daraus entsteht die Liste der Themen, die der Assistent übernehmen soll.

  2. Texte und Grenzen festlegen

    Begrüßung, Antworten, Rückfragen und Übergaben werden geschrieben und von dir freigegeben. Gleichzeitig halten wir fest, was der Assistent niemals sagen darf.

  3. Aufbau und Anbindung

    Wir richten den Assistenten ein, verbinden ihn mit Postfach und Kalender und legen die Weiterleitungsregeln in der Telefonie fest. Alles zuerst auf einer Testnummer.

  4. Testbetrieb mit echten Fällen

    Du rufst selbst an, wir hören uns die Protokolle an und schärfen Antworten und Übergaben nach. Erst wenn das rund läuft, geht die Umstellung live.

  5. Betrieb und Nachjustieren

    Nach dem Start prüfen wir regelmäßig, welche Fragen der Assistent gut beantwortet und wo er zu früh oder zu spät übergibt, und passen die Texte an.

Technik und Werkzeuge

  • Spracherkennung
  • Sprachausgabe
  • Sprachmodelle
  • Vorhandene Telefonanlage
  • Rufweiterleitung und Zeitpläne
  • Kalender und Postfach in Microsoft 365
  • EU-Hosting

Welcher Dienst zum Einsatz kommt, hängt von Sprache, Anbindung und Datenschutzbedarf ab. Die vorhandene Telefonie bleibt in der Regel bestehen.

Was kostet ein KI-Telefonassistent? So entsteht der Preis.

Pakete von der Stange gibt es hier nicht. Gerechnet wird, was wirklich zu tun ist. Beim Telefonassistenten steckt der Aufwand vor allem im Gesprächsleitfaden und in den Anbindungen. Dazu kommen laufende Kosten für den gewählten Dienst, die du direkt beim Anbieter zahlst.

Kosten im Überblick

Zahl der Themen

Drei Standardfragen sind schnell eingerichtet. Ein Assistent, der zwanzig Leistungen und ihre Besonderheiten kennt, braucht deutlich mehr Vorbereitung.

Anbindung an Kalender und System

Eine Notiz per E-Mail ist einfach. Ein Termin, der direkt im Kalender oder in der Auftragsverwaltung landet, bedeutet Entwicklungsarbeit.

Regeln für die Übergabe

Mehrere Rufgruppen, Bereitschaftszeiten und Sonderfälle wie Notdienst machen die Weiterleitung aufwendiger als eine einzige Zielnummer.

Sprachen

Ein zweisprachiger Assistent braucht doppelte Texte, doppelte Tests und eine Regel, wie die Sprache im Gespräch erkannt wird.

Fragen

Fragen zum KI-Telefonassistenten. Kurz beantwortet.

Merken Anrufer, dass sie mit einer Maschine sprechen?

Ja, und das sagen wir auch. Der Assistent weist zu Beginn darauf hin, dass er automatisch antwortet. Das nimmt die Irritation, wenn eine Frage nicht verstanden wird. Wer eine Person sprechen möchte, sagt das einfach und wird weitergereicht.

Was passiert, wenn er eine Frage nicht versteht?

Dann fragt er einmal nach. Hilft das nicht, nimmt er Name, Nummer und Anliegen auf und kündigt einen Rückruf an oder stellt direkt durch. Raten ist ihm nicht erlaubt. Genau dafür legen wir vorher fest, welche Themen er abdecken darf.

Müssen wir unsere Telefonanlage austauschen?

In den meisten Fällen nicht. Es genügt eine Weiterleitung an eine neue Nummer, ausgelöst nach mehreren Klingelzeichen, bei besetzt oder außerhalb der Öffnungszeiten. Wie das eingerichtet wird, hängt von deiner Anlage ab. Wir sehen uns das vorher an und sagen dir, was möglich ist.

Werden die Gespräche aufgezeichnet?

Nur wenn du das ausdrücklich möchtest und die Voraussetzungen dafür geklärt sind. Für den Alltag reicht meist eine kurze Zusammenfassung mit Name, Nummer und Anliegen. Weniger gespeicherte Daten bedeuten weniger Aufwand beim Datenschutz und weniger Risiko.

Kann der Assistent Preise nennen?

Wir raten davon ab. Preisauskünfte am Telefon sind schnell missverständlich und werden als Zusage verstanden. Der Assistent sagt stattdessen, dass sich jemand mit einem Angebot meldet, und nimmt die nötigen Angaben auf. Feste Angaben wie Öffnungszeiten beantwortet er dagegen problemlos.

Was ist mit Notfällen?

Notfälle gehören zu den Fällen, die wir vorher definieren. Erkennt der Assistent die passenden Stichworte, stellt er sofort auf die hinterlegte Nummer durch oder nennt die Notfallnummer. Wenn dein Betrieb einen Bereitschaftsdienst hat, bilden wir die Zeiten in den Weiterleitungsregeln ab.

Habt ihr das schon bei einem Kunden im Einsatz?

Ja. Bei BEMA Verpackungsabfall ist ein KI-Sprachassistent im Einsatz. Für deinen Betrieb setzen wir den Assistenten gern zuerst auf einer zweiten Nummer auf, damit du ihn in Ruhe testen kannst.

Antwort innerhalb eines Werktags

Erzähl uns, was ansteht.

Das erste Gespräch ist kostenfrei, 30 Minuten am Telefon oder im Online-Meeting. Per Formular, E-Mail, Telefon oder WhatsApp.