Begehung und Aufnahme
Wir gehen die Flächen ab, messen die vorhandene Abdeckung und schauen uns die Bauweise an. Gleichzeitig wird aufgenommen, was außerhalb funkt, denn Nachbarnetze belegen dieselben Kanäle.
Ausleuchtung planen
Auf dem Grundriss entsteht ein Plan mit Positionen, Reichweiten und Überlappungen. Ziel ist eine gleichmäßige Abdeckung mit genug Überlappung für den Wechsel, aber ohne dass sich Funkzellen gegenseitig ausbremsen.
Montage und Anschluss
Access Points gehören an die Decke oder hoch an die Wand, nicht in einen Schrank oder hinter einen Monitor. Der Anschluss erfolgt über Netzwerkkabel mit Stromversorgung über dieselbe Leitung, sodass keine Steckdose nötig ist.
Netze und Gäste-WLAN
Getrennte Zugänge für Team, Gäste und Geräte wie Kassen oder Maschinen. Das Gastnetz bekommt Internet und sonst nichts, auf Wunsch mit eigener Startseite und wechselndem Passwort.
Frequenzen und Kanäle
5 und 6 GHz für Tempo und Ruhe, 2,4 GHz für Reichweite und ältere Geräte. Die Kanäle werden so verteilt, dass sich benachbarte Access Points nicht überlagern, gerade in Gebäuden mit mehreren Etagen.
Wechsel zwischen Funkzellen
Damit Telefonate und Besprechungen beim Gehen nicht abreißen, werden Sendeleistung und Schwellen so eingestellt, dass Geräte rechtzeitig zum nächsten Access Point wechseln statt an der alten Zelle zu kleben.
Sonderbereiche
Hallen mit Metallregalen, Kühlräume, Werkstätten, Außenflächen und Hofbereiche haben eigene Anforderungen. Dort kommen andere Geräte, andere Montagepunkte und bei Außeneinsatz wetterfeste Gehäuse zum Einsatz.
Messung nach der Installation
Nach der Montage wird erneut gemessen und nachjustiert. Erst dann steht fest, ob die Planung in den echten Räumen aufgeht. Das Ergebnis bekommst du als Plan mit Positionen und Abdeckung.