München zählte zum 31.12.2025 gut 1,5 Millionen Einwohner und gliedert sich in 25 Stadtbezirke. Die städtische Wirtschaftsförderung nennt sechs prägende Felder: Informations- und Telekommunikationstechnik, Automotive und Mobilität, Life Sciences mit Biotechnologie und Pharma, Umweltwirtschaft, Finanzwirtschaft sowie Kultur- und Kreativwirtschaft. Zwischen diesen Schwergewichten arbeiten Handwerk, Praxen, Kanzleien, Gastronomie und Einzelhandel, meist mit einer Handvoll Beschäftigter.
Für solche Betriebe hält die Stadt eigene Gewerbehöfe, ein Gewerbegebietsmanagement sowie Technologie- und Gründungszentren bereit. Trotzdem sitzt ein großer Teil der Münchner Wirtschaft dort, wo Platz übrig war: im Hinterhof, in einer Halle aus den Siebzigern, in zwei Etagen über einem Ladengeschäft. Genau an diesen Adressen fehlt häufig jemand, der Netzwerk, Postfächer und Website zusammen im Blick behält.
Fachkräfte kommen aus den Hochschulen: Rund 150.000 Studierende lernen an den beiden großen staatlichen Universitäten, der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität München, dazu an der Hochschule München und mehr als einem Dutzend kleinerer Einrichtungen. Wer im Stadtgebiet unterwegs ist, plant nach Erreichbarkeit statt nach Luftlinie, denn S-Bahn-Stammstrecke, U-Bahn, Mittlerer Ring und die Autobahnen A8, A9, A92, A94, A95, A96 und A99 treffen hier aufeinander. Rund um die Stadtgrenze liegen Karlsfeld, Gröbenzell, Germering, Oberschleißheim, Unterföhring und Unterhaching.