Umfang und Struktur
Fünf Seiten oder vierzig, ein Standort oder acht, eine Sprache oder zwei. Die Struktur bestimmt den Aufwand stärker als die Gestaltung, weil jede Seite eigene Inhalte, eigene Überschriften und eine eigene Abstimmung braucht.
Kosten und Angebot
Feste Preise stehen hier nicht, auch keine Spanne. Stattdessen steht auf dieser Seite, was den Aufwand bestimmt und wie aus einem Gespräch ein schriftliches Angebot wird.
Die Spannweite ist der Grund für diese Seite. Auf der einen Seite steht eine Textänderung, die in einer Stunde erledigt ist. Auf der anderen ein Kundenportal, das über Monate wächst, Daten aus einem Altsystem übernimmt und danach weiter betreut wird. Eine Zahl, die für beides gilt, gibt es nicht. Deshalb steht auf dieser Website kein Betrag.
Preislisten lesen sich bequem und führen trotzdem oft in die Irre. Der Betrag gilt dann für einen Umfang, den niemand kennt, und beim ersten echten Wunsch beginnt das Nachrechnen. Wer eine Website mit sechs Seiten anbietet, hat keinen Preis für die vierzig Leistungs- und Standortseiten, die ein Betrieb tatsächlich braucht.
Was stattdessen passiert: Im ersten Gespräch ordnen wir dein Vorhaben ein und sagen ehrlich, in welcher Größenordnung es liegt und welche Teile sich später ergänzen lassen. Danach entsteht ein schriftliches Angebot mit festem Leistungsumfang. Bis dahin kostet dich der Weg nichts außer der Zeit für das Gespräch.
Die Stufen beschreiben den Umfang, nicht den Preis. Sie helfen beim Einordnen, bevor wir miteinander sprechen.
Klein
Ein Update, eine Textänderung, ein neues Foto auf der Startseite, ein Einsatz per Fernwartung, ein Postfach, das plötzlich keine E-Mails mehr annimmt. Solche Aufgaben sind schnell abgegrenzt und brauchen kein langes Angebot.
Mittel
Eine Website für Selbstständige, Microsoft 365 für ein kleines Team einrichten, das WLAN für ein Büro planen und aufbauen, ein Fotoshooting für Team und Räume. Der Umfang steht vorher fest, Anfang und Ende sind klar.
Groß
Ein Onlineshop mit Zahlungsarten, Versand und Rechtstexten. Eine Website mit Online-Buchung für Seminare. Ein Netzwerkschrank mit Patchfeld, Switches, UniFi und ausgeleuchtetem WLAN. Ein Imagefilm vom Drehplan bis zum Schnitt.
Sehr groß
Ein Kundenportal mit Anmeldung und Rollen, ein SaaS-Produkt mit Abos, ein CRM (Kundenverwaltung) und ERP mit Fakturierung, ein Promoterportal, eine App für iOS und Android. Solche Vorhaben laufen in Stufen über Monate und werden danach weiterentwickelt.
Diese sechs Punkte entscheiden in fast jedem Angebot über die Größenordnung.
Fünf Seiten oder vierzig, ein Standort oder acht, eine Sprache oder zwei. Die Struktur bestimmt den Aufwand stärker als die Gestaltung, weil jede Seite eigene Inhalte, eigene Überschriften und eine eigene Abstimmung braucht.
Shop, Buchung, Kostenrechner, Konfigurator oder ein Portal mit Anmeldung sind eigene Teile. Jedes davon braucht Planung, Anbindung an Zahlung oder Kalender und einen Test, bevor er auf echte Kunden losgelassen wird.
Sobald zwei Systeme miteinander sprechen sollen, wächst der Aufwand. Dasselbe gilt für Bestände aus einem Altsystem: Kundendaten, Artikel, Belege und Termine müssen geprüft, bereinigt und übernommen werden, ohne dass unterwegs etwas verloren geht.
Bei IT-Aufträgen zählt die Menge: wie viele Rechner, Access Points, Postfächer und Konten dazugehören, wie viele Standorte verbunden werden und wie viele Menschen eine Einweisung brauchen.
Das meiste läuft online. Netzwerkschrank, ein Umzugstag oder ein Foto- und Videodreh gehen nur vor Ort und brauchen feste Termine. Wie groß dieser Anteil ist, steht vor dem Start im Angebot.
Updates, Backups, kleine Änderungen und Fernwartung lassen sich einzeln beauftragen oder laufend vereinbaren. Wer regelmäßig Unterstützung braucht, plant das mit ein, statt jedes Mal neu anzufragen.
Du erzählst, was ansteht: der Anlass, der Zeitrahmen und das, was heute im Alltag hakt. Wir fragen nach, bis das Bild steht. Wenn du eine Vorstellung vom Rahmen hast, sag sie ruhig, das spart beiden Seiten eine Runde.
Noch im Gespräch oder kurz danach ordnen wir das Vorhaben auf der Skala oben ein und benennen die Punkte, die den Aufwand treiben. Oft entsteht dabei ein kleinerer erster Schritt, mit dem sich früher starten lässt.
Du bekommst ein Angebot, das den Leistungsumfang auflistet: Seiten, Funktionen, Geräte, Termine vor Ort und das, was ausdrücklich nicht enthalten ist. So lässt sich später klären, ob ein Wunsch dazugehört oder ein Nachtrag wird.
Nach der Freigabe geht es los, den Stand siehst du auf einer Testadresse oder im Testsystem. Am Ende stehen Abnahme, Übergabe aller Zugänge und eine Einweisung. Was danach noch kommt, wird getrennt besprochen.
Fragen
Weil jede Zahl ohne Umfang falsch wäre. Zwei Websites mit derselben Seitenzahl können sich im Aufwand um ein Vielfaches unterscheiden, sobald eine davon einen Shop, eine Buchung oder eine Datenübernahme braucht. Statt einer Preisliste bekommst du früh eine ehrliche Einordnung und danach ein Angebot, das zu deinem Vorhaben passt.
Nein. Das erste Gespräch ist immer kostenfrei: 30 Minuten am Telefon oder in einem Online-Meeting, in denen wir dein Vorhaben einordnen. Für kleine Wartungsaufträge gilt das nicht, die laufen direkt nach Aufwand.
Ja. Wenn du dein Vorhaben beschreibst, sagen wir dir im Gespräch, auf welcher Stufe es ungefähr liegt und welche Punkte den Aufwand nach oben treiben. Das reicht meist, um intern zu entscheiden, ob es weitergeht. Verbindlich wird es erst mit dem schriftlichen Angebot.
Projekte bekommen ein Angebot, bevor etwas beginnt. Laufende Betreuung rechnen wir meist nach Aufwand ab. Dazu gibt es Wartung in festen Abständen: monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich. Was für dein Projekt gilt, steht im Angebot.
Domain, Hosting und E-Mail laufen auf Wunsch über uns, mit einem E-Mail-Paket oder über Microsoft 365, oder sie bleiben bei deinem bisherigen Anbieter. Dazu kommen je nach Projekt Lizenzen, zum Beispiel für Microsoft 365 oder eine Erweiterung im Shop. Was an Betreuung dazukommt, vereinbaren wir getrennt, einzeln oder laufend.
Das ist normal, weil beim Bauen neue Ideen entstehen. Wir sagen dir, ob der Wunsch im vereinbarten Umfang steckt oder ein Nachtrag wird. Ein Nachtrag wird vorher schriftlich festgehalten, damit die Rechnung am Ende keine Überraschung enthält.
Ja, und bei größeren Vorhaben ist das meist der bessere Weg. Wir bauen zuerst den Teil, der im Alltag am meisten bringt, und planen die Technik so, dass die nächsten Stufen darauf aufsetzen. Bei einem Portal kann das heißen: erst die Anmeldung und die Stammdaten, später Auswertungen und Schnittstellen.
Antwort innerhalb eines Werktags
Das erste Gespräch ist kostenfrei, 30 Minuten am Telefon oder im Online-Meeting. Per Formular, E-Mail, Telefon oder WhatsApp.