In den meisten Betrieben läuft die Software für sich. Der Shop weiß nichts von der Buchhaltung, das CRM (Kundenverwaltung) nichts vom Kalender, das Lager nichts vom Außendienst. Die Verbindung stellt ein Mensch her, der Daten aus einem Fenster liest und in ein anderes tippt. Diese Arbeit fällt nicht auf, weil sie über den Tag verteilt ist, summiert sich aber auf Stunden pro Woche.
Eine Schnittstelle ist der Weg, auf dem zwei Programme Daten austauschen, ohne dass jemand dazwischensitzt. Die meisten verbreiteten Systeme bringen so etwas mit. Ist keine vorhanden, bleibt der Weg über Dateien, etwa ein Export, der automatisch wieder eingelesen wird. Beides führt zum selben Ziel: Daten werden einmal erfasst und stehen überall.
Automatisierung heißt dabei nicht, dass Entscheidungen an die Technik abgegeben werden. Es geht um die Handgriffe drumherum: übertragen, ablegen, benachrichtigen, erinnern, erzeugen. Die Entscheidung bleibt bei den Menschen, die Vorarbeit kommt von der Software.