UniFi im Betrieb

UniFi-Installation für Unternehmen Netzwerk und WLAN in einem System

Gateway, Switches und Access Points laufen über eine Oberfläche. Wir planen den Aufbau, richten ihn ein und übergeben ihn dokumentiert.

Ein System, eine Oberfläche.

In vielen Betrieben stammt jedes Gerät im Netz von einem anderen Hersteller. Der Router kommt vom Internetanbieter, der Switch aus dem Elektrohandel, die Access Points von einem dritten Anbieter, die Kameras hängen an einem eigenen Rekorder mit eigener App. Jedes Teil hat eine eigene Oberfläche, ein eigenes Passwort und einen eigenen Update-Rhythmus.

UniFi fasst das zusammen. Gateway, Switches und Access Points stammen aus einer Reihe und werden an einer Stelle verwaltet. Man sieht, welches Gerät an welchem Anschluss hängt, wie ein Bereich ausgelastet ist und wann zuletzt eine Aktualisierung lief. Für die Verwaltung fällt dabei keine laufende Lizenz je Gerät an.

Diese Seite beschreibt das System und seinen Betrieb. Wie die Funkabdeckung geplant wird, steht unter WLAN-Planung. Kabel, Schrank und Patchfeld sind Thema auf der Seite Netzwerktechnik und Verkabelung.

Warum Betriebe zu UniFi wechseln.

Vier Geräte, vier Oberflächen

Für jede Änderung muss jemand wissen, welches Gerät zuständig ist und wie man hineinkommt. Zugangsdaten liegen verstreut, Updates passieren nie gleichzeitig. Im Störungsfall beginnt die Arbeit mit einer Suche statt mit einer Diagnose.

Der Router vom Anbieter stößt an Grenzen

Getrennte Netze, ein eigener Gastzugang, ein Zugang von außen oder Regeln für einzelne Geräte lassen sich damit kaum umsetzen. Sobald mehr als ein Büro versorgt werden soll, ist Schluss.

Kameras leben in ihrer eigenen Welt

Ein Rekorder im Schrank, eine App, die nur im WLAN funktioniert, und Aufnahmen, an die im Ernstfall niemand herankommt. Dabei hängen die Kameras ohnehin am selben Netzwerkkabel wie alles andere.

Niemand sieht, was im Netz passiert

Welches Gerät belegt die Leitung, warum ist der Anschluss im Lager ausgefallen, seit wann hängt dieses unbekannte Handy im Firmennetz? Ohne Übersicht bleibt das alles Vermutung.

Was wir mit UniFi aufbauen.

Vom einzelnen Gateway bis zum vollständigen Aufbau über mehrere Gebäudeteile.

Gateway und Firewall

Eine Dream Machine oder ein vergleichbares Gateway übernimmt Routing, Firewall und Verwaltung in einem Gerät. Der Anschluss des Internetanbieters läuft dahinter weiter, meist nur noch als Modem, im sogenannten Bridge-Modus.

Switches mit Stromversorgung

Verwaltbare Switches in der passenden Größe, viele davon mit PoE (Strom über das Netzwerkkabel). Access Points und Telefone bekommen damit Daten und Strom über dieselbe Leitung, auf Anfrage auch Kameras.

Access Points

Innen- und Außengeräte je nach Fläche und Bauweise, montiert an den Positionen aus der Planung. Alle Funkzellen erscheinen in derselben Übersicht, inklusive Auslastung und verbundener Geräte.

Getrennte Netze

Eigene Bereiche für Büro, Produktion, Kasse, Kameras und Gäste, dazu Regeln, wer mit wem sprechen darf. Ein Gerät im Gastnetz kommt damit nicht an Server oder Buchhaltung heran.

Zugang von außen über VPN

Für Homeoffice, Außendienst und Fernwartung wird ein verschlüsselter Zugang eingerichtet. Das ist der sichere Weg, verglichen mit Freigaben einzelner Dienste ins offene Internet.

Kameras und Türzugang auf Anfrage

Auf Wunsch lassen sich Kameras und Türzugang im selben System ergänzen, die Aufnahmen bleiben im Haus auf dem Gerät. Wer was sehen darf, wird über Benutzerrechte geregelt. Zur Aufstellung und zu Aufbewahrungsfristen gehört eine eigene Abstimmung im Betrieb.

Updates und Sicherungen

Firmware-Stände werden gepflegt und Aktualisierungen in Randzeiten eingespielt. Von der Konfiguration gibt es eine Sicherung, damit ein Austauschgerät in kurzer Zeit den gleichen Stand hat.

Übergabe und Dokumentation

Am Ende stehen Netzplan, Gerätelisten, Zugangsdaten und die Zuordnung der Anschlüsse. Alles gehört dem Betrieb, damit auch ein anderer Dienstleister damit weiterarbeiten kann.

Warum UniFi für mittlere Betriebe passt.

Zwischen Geräten aus dem Elektromarkt und der Technik großer Rechenzentren klafft eine Lücke. Das eine reicht für vier Arbeitsplätze, das andere verlangt Fachwissen und laufende Verträge, die in einem Betrieb mit zwanzig Leuten niemand pflegen will. UniFi sitzt dazwischen: verwaltbare Technik mit einer Oberfläche, die auch jemand ohne Netzwerkausbildung lesen kann.

Im Alltag zeigt sich das an Kleinigkeiten. Ein neues Gerät wird erkannt und bekommt seinen Bereich zugewiesen. Ein ausgefallener Anschluss ist in der Übersicht sofort sichtbar. Ein Gastzugang lässt sich in einer Minute ändern. Und wenn wir betreuen, sehen wir denselben Stand aus der Ferne, ohne dass jemand im Betrieb etwas vorbereiten muss.

Wo die Grenzen des Systems liegen.

UniFi ist nicht für jeden Fall die richtige Wahl. Wer ausfallsichere Geräte im Doppelpack, sehr feingliedrige Firewall-Regeln oder Anbindungen an große Unternehmensnetze braucht, ist bei anderen Herstellern besser aufgehoben. Auch Aktualisierungen wollen begleitet werden, statt automatisch über Nacht zu laufen.

Wir sagen das vorher, statt jedem Betrieb dasselbe zu verkaufen. Bei BEMA Verpackungsabfall war eine UniFi Dream Machine die passende Wahl, weil Netzwerk, WLAN und Verwaltung dort an einer Stelle zusammenlaufen sollten und das Netz später wachsen kann.

Von der Aufnahme bis zur Übergabe.

  1. Aufnahme und Konzept

    Wir sehen uns an, was vorhanden ist, welche Bereiche getrennt werden sollen und wo Geräte hängen. Daraus entsteht ein Netzplan mit Gerätetypen, Stückzahlen und den nötigen Anschlüssen.

  2. Vorbereitung

    Die Geräte werden vorkonfiguriert, bevor sie in den Betrieb kommen. Netze, Namen, Regeln und Zugänge stehen dann schon, was die Zeit der Unterbrechung am Umstellungstag kurz hält.

  3. Einbau und Umstellung

    Gateway und Switches kommen in den Schrank, Access Points an ihre Positionen, danach wird umgeschaltet. Anschließend prüfen wir Arbeitsplätze, Drucker, Telefonie und Kassen der Reihe nach durch.

  4. Feinabstimmung und Betreuung

    Nach einigen Tagen im echten Betrieb wird nachjustiert. Danach übernehmen wir auf Wunsch Updates und Änderungen, oder wir übergeben alles vollständig an dein Team.

Technik im Einsatz

  • UniFi Dream Machine
  • UniFi Switches
  • UniFi Access Points
  • UniFi Protect
  • PoE
  • VLAN
  • VPN
  • Gastportal
  • Firmware-Pflege

Komponenten aus der UniFi-Reihe, ergänzt um die üblichen Standards für getrennte Netze und Zugänge von außen.

Was kostet eine UniFi-Installation? So entsteht der Preis.

Kalkuliert wird nach Umfang und Aufwand, für jedes Projekt neu. Die Geräte sind ein eigener Posten, unsere Arbeit betrifft Planung, Einrichtung, Umstellung und Dokumentation. Für die Verwaltung fällt keine laufende Lizenz je Gerät an.

Kosten im Überblick

Größe des Netzes

Ein Gateway mit einem Switch und zwei Access Points ist schnell aufgebaut. Mehrere Gebäudeteile mit eigenen Verteilern sind ein Projekt mit Planung und Abstimmung.

Zahl der Geräte

Jeder Access Point muss montiert, angeschlossen, benannt und eingerichtet werden, dasselbe gilt für Kameras, wenn du sie dazunimmst. Jedes zusätzliche Gerät bedeutet Arbeit am Ort und in der Verwaltung.

Vorhandene Verkabelung

Wenn an den geplanten Stellen bereits Leitungen liegen, beschränkt sich die Arbeit auf Montage und Einrichtung. Fehlende Strecken kommen als eigener Posten dazu.

Umstellung im laufenden Betrieb

Ein Aufbau in leeren Räumen ist unkompliziert. Ein Wechsel während der Arbeitszeit verlangt Vorbereitung, Randzeiten und einen Plan für den Rückweg, falls etwas nicht greift.

Fragen

Fragen zu UniFi. Kurz beantwortet.

Können wir den Router unseres Anbieters behalten?

Ja. In den meisten Fällen bleibt das Gerät des Anbieters als reiner Übergabepunkt stehen und leitet den Anschluss einfach durch. Routing, Firewall, getrennte Netze und WLAN übernimmt danach das UniFi-Gateway. Telefonie über den Anbieteranschluss lässt sich dabei weiterbetreiben.

Brauchen wir eine dauerhafte Internetverbindung zur Verwaltung?

Nein. Die Verwaltung läuft auf dem Gerät im Haus, das Netz funktioniert auch dann weiter, wenn die Internetleitung ausfällt. Die Verbindung nach außen wird nur für Fernzugriff und Aktualisierungen gebraucht.

Können wir selbst Änderungen machen?

Ja. Die Oberfläche ist so aufgebaut, dass typische Aufgaben ohne Netzwerkausbildung machbar sind, etwa ein neues Gastpasswort oder eine Übersicht der verbundenen Geräte. Wir richten dafür einen eigenen Zugang mit eingeschränkten Rechten ein und zeigen die Wege bei der Übergabe.

Was passiert, wenn ein Gerät ausfällt?

Von der Konfiguration gibt es eine Sicherung. Ein Ersatzgerät übernimmt damit den vorherigen Stand, ohne dass alles neu eingerichtet werden muss. Wie schnell Ersatz verfügbar ist, hängt vom Gerät ab, deshalb lohnt bei kritischen Stellen ein Reservegerät im Schrank.

Sind die Kameraaufnahmen datenschutzkonform?

Die Technik liefert die Voraussetzungen: Aufnahmen bleiben im Haus, Zugriffe lassen sich auf einzelne Personen begrenzen und Aufbewahrungszeiten sind einstellbar. Was aufgenommen werden darf, wo Hinweisschilder nötig sind und wie lange gespeichert werden darf, gehört in die Abstimmung mit deiner Datenschutzberatung.

Lohnt sich UniFi für ein kleines Büro?

Sobald getrennte Netze, ein ordentliches Gastnetz, mehr als ein Access Point oder ein Zugang von außen gebraucht werden, ja. Bei vier Rechnern ohne Besucher und ohne Halle reicht oft ein einfacher Aufbau. Wir sagen im Gespräch, ab wann sich der Schritt lohnt.

Antwort innerhalb eines Werktags

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