Software as a Service, kurz SaaS, bedeutet, dass Kunden eine Anwendung mieten statt kaufen. Sie melden sich an, nutzen die Software im Browser und zahlen pro Monat oder Jahr. Für den Anbieter verschiebt sich damit die Arbeit: Der Bau ist der kleinere Teil, der größere ist alles, was danach kommt.
Genau dieser Teil wird beim Planen gern übersehen. Registrierung, Tarife, Zahlungsausfälle, Kündigungen, Support, Datenexport, Löschfristen. Wir kennen diese Liste aus dem eigenen Betrieb, weil wir zwei Produkte selbst anbieten und betreuen. Beide stehen ausführlich unter Eigene Software.
Für Gründer heißt das vor allem eines: früh in den Markt. Eine schlanke erste Fassung mit echten Nutzern bringt in wenigen Wochen mehr Erkenntnis als ein Jahr Konzeptarbeit. Was danach gebaut wird, entscheidet die Nutzung und nicht die ursprüngliche Ideensammlung.