Bestand aufnehmen
Zuerst wird festgehalten, welche Daten es gibt und welche davon den Betrieb stoppen, wenn sie fehlen. Dabei taucht fast immer etwas auf, das bisher nirgends gesichert wurde, etwa ein Ordner auf einem einzelnen Rechner.
Sicherung nach der 3-2-1-Regel
Drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Wegen gespeichert, eine davon außer Haus. In der Praxis heißt das meist: Originaldaten, eine Kopie auf einem NAS (ein Speicher im Netzwerk) im Haus und eine verschlüsselte Kopie bei einem Anbieter in der EU.
Microsoft 365 mitsichern
Postfächer, Kalender, Kontakte, Teams und die Dateien in SharePoint und OneDrive gehören dazu. Details zur Umgebung stehen unter Microsoft 365 einrichten und verwalten.
Datenbanken richtig behandeln
Warenwirtschaft, Buchhaltung und Branchensoftware bekommen eine eigene Sicherung, die den Datenbestand in einem sauberen Zustand wegschreibt. Nur so lässt sich später wirklich damit arbeiten.
Schutz vor Verschlüsselung
Mindestens eine Kopie liegt so, dass Schadsoftware auf den Arbeitsplätzen sie nicht erreicht. Dazu gehören getrennte Zugangsdaten und, wo möglich, eine Speicherung, die sich im Nachhinein nicht mehr verändern lässt.
Überwachung und Meldung
Jeder Durchlauf wird geprüft. Bleibt eine Sicherung aus oder bricht sie ab, geht eine Meldung raus und jemand kümmert sich. Ohne diesen Teil ist eine Sicherung eine Vermutung.
Wiederherstellung testen
In festen Abständen holen wir Daten testweise zurück: eine einzelne Datei, ein Postfach, ein ganzes System. Erst dieser Test beweist, dass die Sicherung brauchbar ist.
Plan für den Ernstfall
Was passiert zuerst, wer wird informiert, in welcher Reihenfolge kommen Systeme zurück. Eine Seite Papier, die im Ernstfall auch dann funktioniert, wenn der Zugriff auf die eigenen Unterlagen fehlt.